Rezension „Nur mal schnell das Mammut retten“ von Knut Krüger: Einhörner sind out – ich will einen Norbert!

Es ist schon etwas her, dass diese süße Geschichte auf den Markt gekommen ist. Aber so kurz vor Weihnachten sucht sicherlich noch der eine oder andere von euch ein Geschenk – „Nur mal schnell das Mammut retten“ von Knut Krüger, bei dtv junior erschienen, ist definitiv zu empfehlen!

(Und da es eine Szene gibt, in der es ziemlich eisig zugeht, passt es auch schon fast wieder zur jetzigen Jahreszeit.)

mammutEs war einmal ein Mammut …

Das Kinderbuch von Knut Krüger handelt von drei Freunden, die eine unglaubliche Entdeckung machen. Mitten im Wald stolpert Henry doch tatsächlich über ein eingefrorenes Mammut! Er und seine Freunde Finn und Zoe sind gleich Feuer und Flamme, das Mammut mit nach Hause zu nehmen, es aufzutauen und zu behalten. Die Eltern sollten davon am besten nichts erfahren – die würden dem nie zustimmen! Nur gut, dass sie gerade verreisen und an ihrer statt die schwerhörige Oma Scarlett auf Henry aufpasst. Ebenso gut: Dass Norbert, wie sie den haarigen Mitbewohner nennen, ein kleines Mammut ist, ansonsten würde es gar nicht ins Haus passen und alles kaputt machen. Natürlich schafft es Norbert trotzdem, einigen Unsinn anzustellen. Und dann wird er plötzlich krank! Ist ihm vielleicht zu heiß? Ohne lange zu überlegen, machen die drei Freunde sich mit dem Zwergmammut auf in die Berge. Ob das mal gut geht?

Es geht doch nichts über ein Mammut

Vor einiger Zeit mochten noch Einhörner in gewesen zu sein. Ich boykottiere das hiermit und sage: Ich will einen Norbert. So ein flauschiger Rüssel ist beim Kuscheln doch viel angenehmer als ein spitzes Horn. Außerdem beschreibt Knut Krüger den Wirbelwind so herzerwärmend, dass man direkt losziehen möchte, um selbst einen zu finden. Auch die anderen Figuren sind mir ans Herz gewachsen und ich habe nur zu gerne verfolgt, wie die Freunde das Mammut erst kennen- und dann lieben lernen.

Freundschaft, Abenteuer, Krimi

Ein Buch über die Freundschaft eines Jungen zu einem Mammut wäre für mich schon genug gewesen. Norberts Sperenzchen zu verfolgen war einfach nur amüsant und kurzweilig. Doch dann entwickelt sich die Geschichte noch zu einem richtigen Krimi, inklusive plötzlicher Krankheit, einer Entführung und … Zitronen?

Knut Krüger entführt einen mit seinem Kinderbuch in eine Welt, wo Unmögliches Möglich wird und man nur zu gern wieder Kind ist. Die Geschichte rast nur so über die Seiten, die Zeit fliegt dahin und ich als Leserin konnte gar nicht mehr genug von Norbert und Co. kriegen.

Fazit

Allein die Idee von Norbert hat mich begeistert. Die Geschichte, die Wortwahl und die dazugehörigen Illustrationen haben dann ein Übriges getan, so dass ich sagen kann: „Nur mal schnell das Mammut retten“ ist ein unbedingtes Muss im Bücherregal!

Plot:              bewertungbewertungbewertungbewertungbewertungminus

Charaktere: bewertungbewertungbewertungbewertungbewertung

Schreibstil: bewertungbewertungbewertungbewertungbewertungminus

Ein Freund für das Mammut

Gott sei Dank muss ich nicht mehr allzu lange ohne weitere Geschichten um Henry und seine Freunde sein. Schon am 20. April 2018 geht es für die Freunde auf zum nächsten Abenteuer, in Knut Krügers neuem Kinderbuch „Nur mal schnell das Faultier wecken“. Und natürlich ist Norbert auch wieder mit von der Partie!

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Meine neuesten Mitbewohner: Buchgeschenke sowie Neuanschaffungen für die Leipziger Buchmesse

collageseiteErste Frühlingsgefühle

Jetzt ist schon wieder die erste März-Woche vorbei. Wo ist nur die Zeit geblieben?

Aber so ist nun hoffentlich auch die Zeit des überraschenden Schneefalls, der In-die-Knochen-kriechende-Kälte und des grauen Himmels vorbei.

Und neben dem (nach einem Tag bereits wieder verschwundenen) milden Wetter durfte ich mich auch über ein paar Neuanschaffungen freuen.

Vorbereitung auf die Leipziger Buchmesse

In etwas mehr als zwei Wochen ist es wieder so weit: Ich werde über das Messegelände in Leipzig wandern und mich inspirieren, überraschen und begeistern lassen. Und dieses Jahr ist das Programm voller schöner Lesungen und Podiumsdiskussionen. Da musste ich mich schon mal lese-technisch darauf einstellen.

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    1. „Nur mal schnell das Mammut retten“ von Knut Krüger: Wer kann zu einem Buch Nein sagen, in dem ein Mammut vorkommt? Und dazu noch ein so süßes – ein Blick auf die Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov, und ich musste das Buch haben.
    2. „Sternensturm“ von Alana Falk: Magier, die mit einer menschlichen Quelle eine Verbindung eingehen? Klingt gut. Wenn Magierin und Quelle sich gegenseitig hassen? Noch besser. Ich bin schon sehr gespannt auf diesen YA-Fantasie-Roman sowie auf die Veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse, wo die Autorin und Kim Kestner über ihre jeweilige fantastische Welt und das Schreiben berichten.
    3. „Wenn ich dich nicht erfunden hätte“ von Julia Dibbern: Leo trifft auf Loris und kann es nicht glauben: Hat sie doch ihr ganzes Leben Geschichten geschrieben, in denen dieser Junge die Hauptrolle gespielt hat! Als „nicht nett“ wurde das Buch beschrieben. Und das Cover unterstützt das auch schon sehr gut.  Ich glaube, ich bin gewappnet für alles, was dort kommen mag …
    4. „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ von Mechthild Gläser: Als Fan von „Die Buchspringer“ bin ich sehr gespannt auf den neusten Roman der Autorin, in dem Geschriebenes zur Realität wird. Das Buch im Buch: Von dem Thema kann ich nie genug kriegen!
    5. „Und irgendwo ich“ von Franziska Fischer: Das geniale Cover hat mich sofort angesprochen und deutet auf Wanderlust hin. Eine Weltenbummlerin, die vielleicht endlich angekommen ist. Mir wurden Taschentücher empfohlen … Ich lass mich überraschen, was kommt.
    6. „Es war einmal Aleppo“ von Jennifer Benkau: Von vielen Seiten habe ich bereits gehört, dass die Autorin dieses wichtige Thema wunderschön verpackt hat. Ich freue mich schon auf die Lesung auf der Leipziger Buchmesse.

Meine Familie und Freunde kennen mich gut: Büchergeschenke

Wieder ein Jahr älter. Hach. Besser schnell ein Buch aufklappen, um diese schreckliche Wahrheit zu verdrängen …

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      1. „Michael Ende“ von Birgitt Dankert: Diese Biografie steht schon länger auf meiner Wunschliste. Endlich habe ich dank meiner Schwester die Möglichkeit, noch mehr über einen meiner Lieblingsautoren zu lernen.
      2.  „Raven Rise“ und „The Soldiers of Halla“ von D.J. MacHale: Die letzten zwei Bände der tollen fantastischen Pendragon-Serie, die ich schon zu Jugendzeiten verschlungen habe. Ich kann es nicht abwarten, wieder in die Abenteuer von Bobby Pendragon zu reisen und zu erfahren, ob er es schafft, das Multiversum vor den bösen Plänen von Saint Dane zu bewahren. Thanks, Sis!
      3. „Und morgen ein Roman“ von Ulla Mothes: Meine Freundinnen kennen mich gut: ein wunderschöner Buchumschlag für das Buch, das ich gerade mit mir herumschleppe (und da ist immer eins), und eine kleine Motivation, mich endlich wieder an meine eigenen Geschichten zu setzen. „Und morgen ein Roman“ ist ein wunderschön gestalteter Ratgeber, um seine Geschichten auszuarbeiten und im stressigen Alltag das Schreiben an sich nicht aus dem Blick zu verlieren.

Ich konnte mich nicht zurückhalten: noch mehr Bücher!

Leider werden diese Bücher warten müssen, bis ich von der Leipziger Buchmesse zurück bin. Aber bis dahin kann ich mich an den schönen Covern erfreuen. Vorfreude ist halt doch die schönste Freude.

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        1. „Hidden Figures“ von Margot Lee Shetterly: Nachdem mich schon der Film über die bisher unbekannten Heldinnen der NASA-Raumfahrt derart begeistert hat, kann ich es nicht erwarten, das Buch zu lesen, auf dem er basiert.
        2. „The Young World“ von Chris Weitz: Das Thema wurde schon oft behandelt: eine Welt ohne Erwachsene; Jugendliche auf sich allein gestellt. Ich bin gespannt, wie der Autor diese bekannte Krise neu umgesetzt hat.
        3. „Carve the Mark“ von Veronica Roth: Das Setting: eine Galaxie voller magisch-begabter Menschen. Der Konflikt: Zwei Jugendliche von verfeindeten Planeten treffen aufeinander … Ich bin ein riesen Veronica-Roth-Fan. Daher war dieser Kauf ein Muss.
        4. „King’s Cage“ von Victoria Aveyard: Auch wenn mich der zweite Band der Serie nicht so umgehauen hat wie der erste, will ich unbedingt erfahren, wie es mit Mare, Cal und ihrer Rebellion weitergeht.
        5. „The Third Twin“ von CJ Omololu: „Der dritte Zwilling“? Der Titel allein macht neugierig. Als ein Junge tot aufgefunden wird, führt die Spur zu Alicia – nur leider existiert Alicia gar nicht. Sie ist eine Erfindung der Zwillinge Ava und Lexi, die nun plötzlich beide unter Mordverdacht stehen.
        6. „Die Bücherei am Ende der Welt“ von Felicity H. McCoy: Hannas Traum: ein eigenes Cottage auf den Klippen; Hannas Realität: das Gästezimmer ihrer Mutter. Romane, die vom Träume-Verwirklichen handeln, finde ich super. Und wenn dieser Traum auch noch mit Büchern zu tun hat, ist die Überlegung, ob ich mir das Buch leisten kann, reine Formalität. Das Cover verspricht ein entspanntes Lese-Vergnügen.
        7. „Falling“ von Julie Cohen: Drei Generationen unter einem Dach, und jede der Frauen hat ein Geheimnis. Ob das lange gutgeht? Klingt nach einer Menge Spaß!

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