Kurz-Kritik V

Marie Vareille

„Manchmal ist es schön, dass du mich liebst“

manchmalInhalt: Chloé und Constance sind Freundinnen – dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Das einzige, was bei beiden übereinstimmt, ist, dass gerade einmal nichts so läuft, wie es soll. Etwas muss sich ändern. Darum flieht Chloé aufs Land, wo sie ihren Exfreund (mit dem sie immer noch schläft, obwohl er vorhat, eine Andere zu heiraten) vergessen und endlich einen Roman schreiben möchte. Constance hält in Paris die Stellung und hat sich ein ganz anderes Ziel gesetzt: Sie will endlich ihre Schüchternheit ablegen und die ganz große Liebe finden.

Plot:              bewertungbewertungbewertungminusbewertungminusbewertungminus

Charaktere: bewertungbewertungbewertungbewertungminusbewertungminus

Schreibstil: bewertungbewertungbewertungbewertungbewertungminus

Kommentar: Der Roman war genau das, was ich gebraucht habe: leichte Lektüre. Die Handlung war leider nicht unbedingt sehr originell und leicht vorhersehbar. Und ich als Büchernärrin hatte mir mehr von Chloés Autorinnen-Dasein erhofft. Leider brauchte sie in Wirklichkeit nur eine Ausrede, um bei ihrer kranken Großmutter aufschlagen zu können; ihre Schreibversuche sind mehr als dürftig. Dass es einen gut aussehenden Nachbarn gibt, mit dem sie zuerst im Clinch liegt, lässt einen dann doch recht schnell seufzend aufblicken. Auch der Flirt-Kurs, den Constance besucht, kann man nicht wirklich gut heißen und/oder ernst nehmen. Dass dieser jedoch im weiteren Verlauf doch noch eine wichtige Rolle innehat, versöhnt einen dann doch noch mit ihm. Über allem hat der Schreibstil mich noch am ehesten am Ball gehalten. Als leichte Sommerlektüre zu empfehlen, wenn man schmunzeln, aber nicht überrascht werden möchte.

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