Kurz-Kritik M

Sarah Mlynowski

The Girl’s Guide to Summer“ (engl.)

Inhalt: Sydney freut sich, mit ihrer besten Freundin Leela zu einem Europa-Trip aufzubrechen. Ihre Rolle zu Hause – auf ihre an Agoraphobie leidende Mutter unterstützen und quasi Mutter für ihre jüngere Schwester sein – nötigt ihr einiges ab. Und so ist sie nur zu gerne bereit, all die Verantwortung für ein paar Wochen gegen Sonne, ferne Städte und hübsche Kerle mit heißen Akzenten einzutauschen. Alles läuft nach Plan – bis Leelas Exfreund im selben Flieger wie sie auftaucht und mit ihm sein bester Freund Jackson.

Plot:              bewertungbewertungbewertungbewertungbewertungminus

Charaktere: bewertungbewertungbewertungbewertungminusbewertungminus

Schreibstil: bewertungbewertungbewertungbewertungbewertungminus

Kommentar: Bei diesem Jugendbuch habe ich sofort wieder Reisefieber bekommen. Ein paar der Reiseziele der Mädels kenne ich schon, daher war es immer wieder amüsant, bekannte Orte wiederzuentdecken und das Leben von Backpackern kam schön zur Geltung (auch immer wieder amüsant: wie Amerikaner uns Europäer sehen – Deutschland wurde leider gestrichen). Ein wenig Augenrollen kam dann doch ins Spiel, als die schöne Reise durch etwas zu viel Herzschmerz und die Liebe-Hass-Beziehung von Leela gestört wurde: als wäre Europa nicht groß genug für zwei Ex. Dafür war ich einfach nur glücklich, dass die Rolle des zurückhaltenden, nörgelnden Mädchens in diesem Fall Leela zugeschustert wird und die Protagonistin, Syd, wunderbar abenteuerlustig und schlagfertig ist. Durch die Familienangelegenheit zuhause wurde sie schön dreidimensional. Eine schöne Sommerlektüre.

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