Der Pageturner

logokleinIn England wurde ein Mann einmal aus Versehen über Nacht in einen Buchladen eingesperrt. Über Twitter erreichte er die Außenwelt und wurde noch am selben Abend „gerettet“.

Wäre mir das passiert – meine Geschichte hätte etwas anders geklungen: Man hätte mich am nächsten Tag putzmunter umgeben von einem Berg Bücher gefunden.

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You have exactly one life in which to do everything you’ll ever do. Act accordingly.
– Colin Wright

ICH: Ich mache mich selbstständig. – Ich fahre ein Jahr mit dem Zirkus durch Deutschland! – Ich mache einen Buch-Blog!begrussung

ANDERE: Ist das wirklich schlau, Rabea?

ICH: WHY NOT? No risk, no fun.

Obwohl einen Bücherblog zu veröffentlichen definitiv weniger Risiko birgt, als mit dem Zirkus durchzubrennen. Nun habe ich also beides getan. Und was ist schon das Schlimmste, das passieren kann? Niemand liest meine genialen Beiträge … Nun gut, dann wäre all dies ein einziges, wunderbares,
kreatives Selbstgespräch. (Das Schlimmste, was im Leben beim Zirkus passieren kann? Das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …)

Was ein Zirkus und ein Bücherblog gemein haben? Beides bringt mich in andere Welten. Die Wurzel meiner Reiselust liegt definitiv in meiner Jugend, in der ich mit meiner Familie fünf Jahre in den USA gewohnt habe. Darum lese ich auch viel und gern auf Englisch. Ein Plus: Viele Bücher  kriegt man früher zu lesen, da sie in Deutschland a) noch nicht entdeckt und übersetzt wurden oder b) noch auf den Schreibtischen meiner Kollegen in den deutschen Verlagen liegen.

Hauptberuflich sitze ich genau an der Quelle: Als freie Lektorin und Übersetzerin setze ich mich den ganzen Tag mit Grammatikregeln und inhaltlichen Knoten auseinander. Und ich kriege einfach nicht genug. Und damit ich die Menschen in meinem Umfeld nicht mehr mit meiner Bibliophilie nerve, kann ich mich nun hier auf den digitalen Seiten kreativ auslassen. (Andererseits versteh ich gar nicht, wie jemand von unnützem Wissen über Bücher genervt sein kann.)

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Mein Leben lässt sich nicht von meiner Liebe zum geschriebenen Wort trennen. Ich
sammlelese, schreibe und korrigiere Bücher. Meistens findet man mich hinter Bücherstapeln verschanzt, versunken in fremde Welten. Dabei sind es vor allem phantastische und dystopische Geschichten, die es mir angetan haben. Young Adult und All-Age. Für ein paar Stunden darf man wieder Kind oder Teenie sein. Also nicht nur eine Welten-, sondern auch Zeitreise – wie cool ist das denn, bitte?!

Ansonsten genieße ich meine freie Zeit mit meiner Familie und mit Freunden, erkunde die Lüneburger Café-Szene, schaue viel zu viele amerikanische Serien und nutze die Möglichkeit zum „Katzenkuscheln“ im Lüneburger Tierheim.

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